Ich werde im folgendem Artikel erst einmal ein paar allgemeine Infos zum Thema Parkour nennen, und danach noch einmal explizit auf den sogenannten „Spirit“ dieser Sportart eingehen.

Beginnen wir mit ein paar allgemeinen Infos:

Raymond Belle wurde 1939 in Vietnam geboren und schon in der Schule als Soldat für die französische Armee ausgebildet. Bereits im Alter von 12 Jahren trainierte er effiziente Fluchttechniken mit einigen Kameraden, um seine Überlebenschancen im Krieg zu steigern. Diese Fertigkeiten verschafften ihm später in Frankreich eine Stelle bei der Pariser Feuerwehr in der Einheit Sapeurs pompiers de Paris, bei der er mehrere Auszeichnungen erhielt.

Raymonds Sohn David Belle wurde am 29. April 1973 in Fécamp (Frankreich) geboren. Im Kindesalter übte er das Turnen und Leichtathletik, trainierte aber – durch seinen Vater beeinflusst – lieber in der freien Natur, wo er die Bewegungen praktisch anwenden und nutzen konnte. Ende der 1980er Jahre übertrug er spielerisch diese Methode auf die urbane Beton- und Stahl-Landschaft des Pariser Vororts Lisses. Aus den spielerischen Verfolgungsjagden der Kinder über Treppen, Tischtennisplatten, Papierkörbe und kleinere Bäche entwickelten die Freunde als Jugendliche durch Einbeziehung immer schwierigerer Hindernisse wie Mauern, Zäune, Baugerüste – später auch Gebäudefassaden und Hochhäuser. (Infos: Wikipedia)

Soviel zum Ursprung von Parkour, verallgemeinert und knapp lässt sich sagen, Parkour ist das schnellstmögliche Überwinden der Hindernisse, die in Strecke A nach B auftreten.

An dieser Stelle möchte ich ebenfalls erwähnen das ein klarer Unterschied zwischen Parkour & Freerunning besteht. Sofern die Grundlagen, ansonsten befinden sich im Netz auch umfassende Artikel zu Thematik.

Was Parkour sonst ist ,ist schwer zu sagen, denn für jeden ist es etwas anderes. Für mich und für meine Teammates ist es mehr ein Lebensstil als eine Sportart. Aber auch hier gibt es einige Unterschiedliche Ansichten. Über die Zeit veränderte sich die Bedeutung für mich, was Anfangs nur eine Sportart war wurde im Laufe der Jahre zu einer Gemeinschaft, und jetzt auch zur Berufung.

Man versteht sich untereinander sofort da andere Traceure die selbe Leidenschaft (Passion) teilen wie man selbst. Und da Parkour das absolute Gegenteil eines Wettkampfsportes , lernt jeder von jedem und es gibt selten Rivalität. Parkour stählt Körper, Geist und auch das Selbstvertrauen außerdem verändert sich ,im Laufe der Zeit die Art seine Umgebung wahrzunehmen. Was Anfangs nur ein Geländer und eine Wand war, wir auf einmal zu einem Astreinen Cat-Leap Spot. Jeder der schon ein Weilchen dabei ist wird wissen was ich meine. Was diese Sportart außerdem auszeichnet ist die Tatsache das man praktisch bei jeder Gelegenheit trainieren kann, wo ist egal ! Jeder Straßenübergang, Stadtpark, whatever wird zum Parkour-Spielplatz. Kleidung ist auch halbwegs egal ob Jeans oder Jogginghose ist egal Hauptsache man ist in seinen Bewegungen nicht eingeschränkt und sie ist gemütlich. Schuhe sollten einen Guten Grip haben, und das T-Shirt ist eine wunderbare Möglichkeit sich als Tracer zu outen. Ob man nun Lieblingselemente hat, oder Bewegungen aus anderen Sportarten mit einbringt ist jedem selbst überlassen und Kennzeichnen den eigenen Persönlichen Style. Besondere Moves werden zu einer Visitenkarte, usw.

Es gibt so wahnsinnig viele Aspekte die ich hier nicht alle nennen kann, um es kurz zu machen :

Was Parkour für dich ist ,musst du selbst entscheiden. Jeder hat einen andere Style, also finde deinen und werde Teil der weltweiten Parkour-Community.

Erstellt von Jonas Kreschnak. Stand: 01.2016